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Einblick Basel – zu Besuch in 64 sozialen Institutionen

Veröffentlicht am 12.02.2026

Am Freitag, 5. Juni 2026 findet zum zweiten Mal «Einblick Basel» statt. Der Kreis der Teilnehmenden steht fest: 64 soziale Institutionen öffnen von 14 bis 20 Uhr ihre Türen für die breite Öffentlichkeit. Besucher:innen der Veranstaltung erhalten durch sie Einblick in acht Bereiche der Sozialen Arbeit Basels. Mit Führungen, Mitmach-Workshops, Ausstellungen und Gesprächsformaten gibt es einen niederschwelligen Zugang in den Arbeitsalltag und die Herausforderungen der sozialen Institutionen sowie der Betroffenen. Das vollständige Programm wird am 29. April 2026 auf www.einblickbasel.ch veröffentlicht.

Journal 12. Februar

Inhalte

Journal 12. Februar

Am Freitag, 5. Juni 2026 findet zum zweiten Mal «Einblick Basel» statt. Der Kreis der
Teilnehmenden steht fest: 64 soziale Institutionen öffnen von 14 bis 20 Uhr ihre Türen
für die breite Öffentlichkeit. Besucher:innen der Veranstaltung erhalten durch sie
Einblick in acht Bereiche der Sozialen Arbeit Basels. Mit Führungen,
Mitmach-Workshops, Ausstellungen und Gesprächsformaten gibt es einen
niederschwelligen Zugang in den Arbeitsalltag und die Herausforderungen der
sozialen Institutionen sowie der Betroffenen. Das vollständige Programm wird am 29.
April 2026 auf www.einblickbasel.ch veröffentlicht.

Einblick Basel macht das soziale Angebot sichtbar
Soziales Engagement ist in Basel tief verwurzelt. Zahlreiche Organisationen unterstützen
hier marginalisierte Menschen – etwa Verdienstlose, Armutsbetroffene, Menschen mit einer
Behinderung oder Geflüchtete. Die wertvolle Arbeit dieser Institutionen bleibt in der
Öffentlichkeit häufig unsichtbar. Die Veranstaltung «Einblick Basel» bietet am 5. Juni die
Gelegenheit, hinter die Kulissen der Basler Institutionen im sozialen Bereich zu blicken.

Schlaglicht auf acht Bereiche des sozialen Basels
Die 64 teilnehmenden Institutionen bewegen sich in verschiedenen sozialen Feldern. Die
acht Themenschwerpunkte der Veranstaltung sind: Alter, Arbeitslosigkeit, Armut,
Behinderung, Einsamkeit, Migration, psychische Erkrankung und Sucht. Das diverse
Angebot bietet einem breiten Publikum niederschwellig Zugang: durch bereichernde
Begegnungen, spannende Führungen und Mitmach-Workshops wird die vielfältige soziale
Landschaft der Stadt erlebbar. Das vollständige Programmangebot der Institutionen wird
Ende April 2026 auf www.einblickbasel.ch veröffentlicht.
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Die 64 teilnehmenden Institutionen auf einen Blick

  • Academia Languages & Integration
  • Aliena Fachstelle für Frauen im Sexgewerbe
  • Arbeitundmehr
  • BTB Basel GmbH
  • Caritas beider Basel
  • CHOOSE Integration
  • CO13 Unternehmen für berufliche und soziale Integration
  • Crescenda
  • Dychrain (Beschäftigungs- Wohnheim)
  • familea Frauenberatung
  • Familien-, Paar- und Erziehungsberatung (fabe)
  • frauenOase
  • Gassenküche Basel
  • gaw - Gesellschaft für Arbeit und Wohnen
  • Gesundheitsdepartement Basel-Stadt (Abteilung Sucht)
  • GGG Wegweiser
  • GI-beider Basel, Vereinigung und Netzwerk Gemeinnützige Institutionen
  • Halt Gewalt
  • insieme Basel
  • Internetcafé Planet13
  • iPunkt
  • irides AG – Stiftung Blindenheim Basel
  • IVB Behindertenselbsthilfe beider Basel
  • JuAr Basel
  • Jufa Educa AG und abc Campus GmbH
  • Jugi Dreirosen und Freizeithalle Dreirosen
  • K5 Basler Kurszentrum
  • Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Basel-Stadt (KESB)
  • Kontaktstelle für Arbeitslose
  • LETPack Genossenschaft für integratives Arbeiten
  • Living Museum Basel
  • Mobile Jugendarbeit Basel
  • Musik trotz allem / Stiftung Musik für alle
  • Offene Kinder- und Jugendarbeit Basel-Stadt (OKJA BS)
  • Overall House Keeping
  • plan.inklusion
  • Plusminus
  • Procap Nordwestschweiz
  • Prosalute
  • Quartierzentrum GundeliDräff
  • Quartierzentrum Union
  • RAV Basel-Stadt (Amt für Wirtschaft und Arbeit)
  • Robi-Spiel-Aktionen
  • sahara Basel
  • Schwarzer Peter, Verein für Gassenarbeit
  • Sektion Nordwestschweiz des Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband (SBV)
  • Sozialhilfe Basel (Migration + Integration)
  • Sozialhilfe Basel-Stadt (Existenzsicherung und Sozialberatung)
  • Sprachmobil
  • Stadtteilsekretariat Kleinbasel
  • Steppenblüte
  • Stiftung Rheinleben
  • Stiftung Sucht
  • Stiftung Wohnhilfe Basel
  • Stiftung WohnWerk
  • Surprise
  • Tageshaus für Obdachlose
  • Treffpunkt Gundeli
  • Verband Quartiertreffpunkte Basel
  • Werkatelier im Stadthaus
  • Werkstatt Jobshop
  • WERT!Stätte
  • Zentrum Selbsthilfe
  • zweifach secondhand: Velos und Mode

Ausblick auf geführte Touren: Gemeinsam an Einblick Basel unterwegs
Wer gerne in der Gruppe auf Entdeckungstour geht, nimmt an einer der geführten Touren
teil: Verschiedene Persönlichkeiten aus der Region laden zur Tour ein – zu Fuss, per Velo
oder mit dem ÖV. Teilnehmende erwarten spannende Gespräche und eindrückliche
Momente. Anmeldung ab Ende April via Webseite.

Statements

«Ein starkes und gesundes Basel braucht den Austausch über alle Lebenswelten hinweg.
Deshalb unterstützt Roche Einblick Basel. In unserer direkten Nachbarschaft leisten soziale
Institutionen täglich Unverzichtbares für den Zusammenhalt unserer Stadt, oftmals weitab
der öffentlichen Aufmerksamkeit.»
– Jürg Erismann, Standortleiter Roche Basel / Kaiseraugst

«Viele Organisationen unterstützen in Basel Menschen in Not und dabei, sich selbst helfen
zu können. Unkompliziert und direkt. Einblick Basel macht diese Organisationen sichtbar und sensibilisiert damit zu wichtigen Themen aus der Mitte unserer Gesellschaft. Und genau
diese Sichtbarkeit schafft Verständnis und hilft Tabus und Vorurteile abzubauen.»
– Salome Hofer, Vorstand GGG, Präsidentin Sozialkonferenz Basel

«Einblick Basel schafft Berührungspunkte zwischen Gesellschaft und sozialen Institutionen.
Der Anlass ermöglicht mit verschiedenen Menschen ins Gespräch zu kommen und die
Arbeit mit und für Menschen mit Beeinträchtigungen aus nächster Nähe kennenzulernen.»
– Nicole Schwarzenbach, Geschäftsleiterin Stiftung WohnWerk

Dank an Unterstützer:innen
Die Veranstaltung wäre nicht realisierbar ohne Unterstützer:innen und Partner:innen. Der Verein Einblick Basel dankt der Christoph Merian Stiftung, dem Swisslos-Fonds Basel-Stadt und Roche für ihr Engagement und die grosszügige Unterstützung.

 


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Rückblick – 5’200 Eintritte an der Premiere von «Einblick Basel»

Veröffentlicht am 13.06.2025

75 soziale Institutionen öffneten heute von 14 bis 20 Uhr ihre Türen für die breite Öffentlichkeit. Auf dem Programm standen Rundgänge, Mitmach-Workshops, interaktive Ausstellungen und viele Gelegenheiten für Begegnungen und Gespräche.

Einblick Basel pro Infirmis Foto Basil Schubert

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Einblick Basel K Haus Foto Basil Schubert

Inspirierende Begegnungen, neue Blickwinkel: 5’200 Eintritte an der Premiere von «Einblick Basel»

75 soziale Institutionen öffneten heute von 14 bis 20 Uhr ihre Türen für die breite Öffentlichkeit. Auf dem Programm standen Rundgänge, Mitmach-Workshops, interaktive Ausstellungen und viele Gelegenheiten für Begegnungen und Gespräche. Die Institutionen boten Einblick in ihre Angebote und Herausforderungen, Betroffene erzählten aus ihrem Leben. Die erste Ausgabe von «Einblick Basel» war gut besucht, die Institutionen zählten 5’200 Eintritte.

Erfolgreiche Erstdurchführung mit buntem Programm
Wie wichtig sind Jugendzentren? Wie lässt sich Armut nachhaltig bekämpfen? Wie inklusiv ist unsere Gesellschaft? Über 190 Programmpunkte ermöglichten von 14 bis 20 Uhr aus verschiedenen Perspektiven vielfältige Einblicke in soziale Themen: auf Rundgängen durch Werkstätten, im Gespräch mit Betroffenen und Mitarbeitenden und in Workshops, zum Beispiel mit dem Chatkanal der Opferberatungsstelle, mit Hörbeispielen der Dargebotenen Hand oder auf dem Rollstuhlparcours. 

Zu den Highlights gehörten zudem die geführten Stadtrundgänge mit Basler Persönlich- keiten und Institutionen wie Surprise oder dem Frauenstadtrundgang. Das Interesse war gross, über 170 Personen nahmen an den gemeinsamen Stadtrundgängen teil. Im kHaus stieg am Abend als krönender Abschluss noch eine Party von insieme Basel – eine Disco für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Ganz nach dem Credo: Willkommen sind alle.

Grosses Interesse aus der Bevölkerung
Der Verein Einblick Basel (Initiant:innen) und das mgmt gmbh (Organisationskomitee) ziehen ein ausgesprochen positives Fazit. Die Veranstaltung verlief reibungslos und konnte ohne Zwischenfälle durchgeführt werden. Zahlreiche Menschen nutzten die Gelegenheit, das soziale Basel besser kennenzulernen; die teilnehmenden Institutionen zählten 5’200 Eintritte. Die anregenden Gespräche, die vielen Fragen und die Offenheit in den Begeg- nungen haben das Bedürfnis nach einem Format wie «Einblick Basel» bestätigt. Das Organisationskomitee setzt sich nun mit Hochdruck an die Auswertung und wird demnächst über eine Weiterführung und das Datum der nächsten Ausgabe informieren.

Einblick Basel Suprise Stadtrundgang Foto Basil Schubert

Statements
«Auch in unserem wohlhabenden Kanton Basel-Stadt gibt es Armut. Der Kanton ist für die Existenzsicherung und Sozialbeiträge zuständig. Neben dem Staat leisten zahlreiche Institutionen einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zum sozialen Basel. Ich bin dankbar, dass «Einblick Basel» ins Leben gerufen wurde und der Bevölkerung so die ganze Bandbreite des sozialen Basel aufgezeigt werden kann.»
– Kaspar Sutter, Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt

«In der Not die richtige Adresse zu kennen, die mit passenden Unterstützungsangeboten hilft, wieder Fuss fassen zu können, ist zentral. Toll, gibt es «Einblick Basel» – und damit die Türöffnung zu vielen sozialen Institutionen – um allen Bewohnenden die vorhandenen Hilfsangebote vorzustellen.»
– Katharina Prelicz-Huber, Nationalrätin des Kantons Zürich

»Die neue Veranstaltung «Einblick Basel» zeigt das vielfältige Angebot des sozialen Basels. Als Leiterin der Abteilung Sucht des Gesundheitsdepartements habe ich mich besonders über die Teilnahme von Institutionen aus dem Suchtbereich gefreut. Die Angebote im sozialen Basel können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie bekannt und von der Bevölkerung akzeptiert sind.»
– Regine Steinauer, Leiterin Abteilung Sucht

Ein grosser Dank an alle Unterstützer:innen
Die Veranstaltung hätte nicht stattfinden können ohne zahlreiche Unterstützer:innen. Der Verein Einblick Basel dankt der Christoph Merian Stiftung, dem Swisslos-Fonds Basel-Stadt und weiteren Unterstützer:innen für ihr grosszügiges Engagement. Weiter gilt ein Dank allen Personen und Institutionen, die von Beginn weg die Idee unterstützt und an der Veranstal- tung ihre Türen für das breite Publikum geöffnet haben. Einblick Basel ist ein Projekt des gleichnamigen Vereins, Projektleitung und Kommunikation übernahmen das mgmt gmbh.

Eindrücke aus den Institutionen
→ Auswahl Bilder und Grafiken

Einblick Basel pro Infirmis Foto Basil Schubert

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Rückblick – Sichtbar machen und in Perspektive setzen: 75 soziale Institutionen in Basel bieten Einblick

Veröffentlicht am 07.05.2025

Am Freitag, 13. Juni 2025 findet zum ersten Mal «Einblick Basel» statt. 75 soziale Institutionen öffnen von 14 bis 20 Uhr gemeinsam ihre Türen, verteilt über alle Basler Quartiere. Über 190 Programmpunkte rücken Themen wie Armut, Migration oder Sucht in den Fokus – und das aus verschiedenen Perspektiven. Das vielfältige Programm mit Touren, Workshops und Begegnungen ist ab heute online.

Einblick Hochformat Post

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Einblick Hochformat Post

Einblick Basel – zu Besuch in sozialen Institutionen

Am Freitag, 13. Juni 2025 findet zum ersten Mal «Einblick Basel» statt. 75 soziale Institutionen öffnen von 14 bis 20 Uhr gemeinsam ihre Türen, verteilt über alle Basler Quartiere. Über 190 Programmpunkte rücken Themen wie Armut, Migration oder Sucht in den Fokus – und das aus verschiedenen Perspektiven. Das vielfältige Programm mit Touren, Workshops und Begegnungen ist ab heute online

Neues Format «Einblick Basel»

Integrative Arbeitsplätze, Beratungsstellen, Jugendzentren und vieles mehr: Das soziale Angebot in Basel ist gross, in der öffentlichen Wahrnehmung aber nur wenig bekannt. Die neue Veranstaltung «Einblick Basel» rückt am 13. Juni das vielfältige soziale Basel in den Vordergrund. Von 14 bis 20 Uhr bieten 75 soziale Institutionen gemeinsam Einblick in ihre Arbeit, ihre Herausforderungen und laden zum Gespräch ein. Betroffene berichten aus ihrem Leben – über Orte, die gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen, über Hürden und Marginalisierung im Alltag. Die Veranstaltung bietet der breiten Bevölkerung die Möglichkeit, Institutionen kennenzulernen, soziale Themen besser zu verstehen und Fragen zu stellen.

Soziale Institutionen entdecken und erleben

«Einblick Basel» wirft Schlaglichter auf verschiedene soziale Themen: Alter, Armut, Arbeitslosigkeit, Beeinträchtigungen oder Migration. Die Veranstaltung bietet Anknüpfungspunkte für alle, von jung bis alt. Die Themen werden auf Rundgängen, in Workshops, Spielen und Begegnungen bei den Institutionen aufgegriffen und vertieft. In den Jugendzentren der JuAr etwa wird greifbar, wie wichtig Freiräume für junge Menschen sind. Hier verbringen sie ihre Freizeit, entwickeln Ideen, entdecken Talente und erhalten Beratung, wenn der Schuh drückt. Im Kinderbüro Basel sind Kinder eingeladen, ihren Wohlfühlort selbst zu gestalten, Erwachsene erfahren derweil mehr über die Fachstelle für Kinderbeteiligung. Damit in einer Stadt möglichst alle Stimmen gehört werden, gibt es zahlreiche Quartiertreffpunkte. Unter anderem in den Quartiertreffpunkten im St. Johann, im Wettstein und in Bachletten erfahren wir, wie Gemeinschaft gefördert, Dialog ermöglicht und Angebote für Kinder, Erwachsene und Senior:innen geschaffen werden.

Wie in Basel Armut bekämpft wird, erfahren Interessierte auf einer Tour durch den Caritas Markt, in der Lesebar von Surprise oder im Internetcafé Planet13, einem multikulturellen Treff, gegründet von Armutsbetroffenen selbst. Krisen können alle treffen, umso wichtiger sind die verschiedenen Unterstützungsangebote, die in Basel existieren. Mit Hörbeispielen gibt die Dargebotene Hand Einblick in ihre alltägliche Arbeit. Die Stiftung Sucht zeigt, wie sie Menschen auf dem Weg zurück in die Selbständigkeit begleitet. Die niederschwellige Anlauf- und Beratungsstelle frauenOase erzählt derweil in einer interaktiven Ausstellung vom «Frau sein in marginalisierten Szenen». Und bei der Opferhilfe kommen Besuchende mit Beratenden ins Gespräch, erfahren mehr über die unterschiedlichen Formen von Gewalt und die Bedeutung von Awareness-Angeboten an Grossanlässen. 

In Basel gibt es zahlreiche Institutionen mit integrativen Arbeitsplätzen. CO13 lädt in sein Textilatelier ein, Rehovot in seine Lederwerkstatt, die Bauteilbörse in ihre Demontage, LETPack in ihre Küche. Interessierte erfahren mehr über die Arbeitsmarktintegration, können sich austauschen und selber Hand anlegen. Vor Ort werden Konzepte wie die berufliche und soziale Integration konkret greifbar – aus verschiedenen Perspektiven.

Basel ist eine diverse Gesellschaft. Es gibt hier verschiedene Institutionen, die Gratisangebote für geflüchtete Menschen und Asylsuchende anbieten und vernetzen. Wie Crescenda Frauen mit Migrationserfahrung auf dem Weg in eine berufliche und soziale Selbständigkeit führt, erfahren Interessierte beim interkulturellen Grillplausch aus erster Hand. GGG Benevol und das Rote Kreuz zeigen, wie man sich selber freiwillig engagieren kann. «Einblick Basel» ermuntert zum Perspektivenwechsel, zum Blick über den eigenen Tellerrand: In der «Human Library» beim LoLa erzählen 12 Quartierbewohner:innen aus ihrem Leben: Wie leben Jugendliche im Iran? Welche Spiele gibt es in Kenia? Und wie fühle ich mich, wenn ich die hiesige Sprache nichtverstehe? Im Sprachmobil spricht eine Person mit Fluchterfahrung mit uns in ihrer Muttersprache.

Klischees in der Arbeitswelt, Barrieren im Arbeitsumfeld: Verschiedene Institutionen setzen sich dafür ein, dass der Weg in eine inklusive Gesellschaft gelingt. Bei Impulse & iPunkt erzählen Menschen aus ihrem Berufsalltag. Pro Infirmis gibt Einblick in ihr Unterstützungsangebot, irides in die Sehbehindertenhilfe und der Schwerhörigen-Verein in den Alltag mit Tinnitus. Insieme Basel lädt derweil zur Disco ein – eine Party von Menschen mit Beeinträchtigung für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.

Alle 75 teilnehmenden Institutionen
Alle 190+ Programmpunkte

Kostenlos und ohne Voranmeldung, unterwegs mit Website und Faltflyer

Die Veranstaltung ist kostenlos und funktioniert ohne Voranmeldung. Auf der Website kann das Programm nach Interesse, Format und Sprache gefiltert und zusammengestellt werden. Neben der Website bietet der Faltflyer einen Überblick über alle Institutionen und ihren Standort. Der Faltflyer ist erhältlich an den Kulturbox-Stellen und bei sämtlichen teilnehmenden Institutionen. Eine Orientierungshilfe bietet zudem die interaktive Karte. Dort sind der eigene aktuelle Standort und die Standorte der teilnehmenden Institutionen sichtbar.

Geführte Stadtrundgänge auf Anmeldung

Wer nicht alleine unterwegs sein will, kann sich für geführte Stadtrundgänge anmelden. Verschiedene Persönlichkeiten aus der Region laden zur gemeinsamen Tour ein – zu Fuss, per Velo oder mit dem ÖV. Der Verein Surprise bietet seine beliebten Sozialen Stadtrundgänge an. Der Verein Frauenstadtrundgang nimmt Interessierte mit auf einen Stadtrundgang durch die Basler Stadtgeschichte. Neue Perspektiven bietet zudem der Rundgang mit Betroffenen von insieme Basel. Alle geführten Touren sind kostenlos und auf der Website aufgeführt. Zur den Touren und der Anmeldung

Unterstützungs-Ticket

Es gibt die Möglichkeit, die Veranstaltung mit einem Spezial-Ticket finanziell zu unterstützen. Im Gegenzug kann am 13. Juni ab 13:00 Uhr kostenlos der gesamte ÖV im TNW-Gebiet (2. Klasse) genutzt werden. Zum Ticketverkauf

Statements

«Dutzende Institutionen engagieren sich in Basel mit grossem Einsatz im sozialen Bereich, doch ein Grossteil ihrer wertvollen Arbeit bleibt für viele im Verborgenen. Einblick Basel möchte dies ändern. Nicht nur öffnen die Institutionen ihre Tore und erlauben einen Einblick, auch trägt Einblick Basel damit zu einer Enttabuisierung der Themen wie Armut, Beeinträchtigungen und Sucht bei. Ich freue mich auf den 13. Juni.»
– Sarah Wyss, Nationalrätin

«Die neue Veranstaltung «Einblick Basel» zeigt das vielfältige Angebot des sozialen Basels. Als Leiterin der Abteilung Sucht des Gesundheitsdepartements freue ich mich besonders über die Teilnahme von Institutionen aus dem Suchtbereich. Die Angebote im sozialen Basel können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie bekannt und von der Bevölkerung akzeptiert sind.»

– Regine Steinauer, Leiterin Abteilung Sucht des Kanton Basel-Stadt